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Physiographische Beschreibung
Relief.
Der Pico Duarte und die Pelona sind Zwillingsberge. Nach den zur
Zeit gültigen topographischen Karten haben beide Berge eine Höhe von
3087 m üNN. Mißt man jedoch mit dem Höhenmesser einmal nach, so
zeigt sich, daß die Pelona ein paar m weniger als der Pico Duarte
hat. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts hießen beide Berge La Pelona,
wobei zwischen der Großen und der Kleinen Pelona unterschieden wurde.
Die Große Pelona wurde dann in den 30er Jahren Pico Trujillo getauft.
Nach dem Tod des Diktators 1961 erhielt der Berg dann seinen
jetzigen Namen: PICO DUARTE. In der Luftlinie ist der Pico Duarte
nur 1 ½ km von der Pelona entfernt. Die Gipfel werden durch das
Vallecito de Lilís (2950 m) voneinander getrennt. Nach Osten und
Westen fallen die Zwillingsberge steil ab. Andere wichtige Berge der
Umgebung sind: Pico del Barraco (2644 m) und Loma del Viuda (2801
m). Weiter im Osten liegt die Loma la Rusilla mit 3038 m und der
Pico Yaque (2761 m). |
Vier große
Täler entwässern das Massif des Pico Duarte: der Río Bao nach Norden,
der Río Yaque del Norte nach Nordosten, Río Blanco und Río Yaque del
Sur nach Süden. Westlich des Pico Duarte Massivs befinden sich die
Täler des Río Mijo und des Arroyo Limón, die nach Süden entwässern,
sowie der Río Mao mit seinen Zuflüssen, der Richtung Norden fließt.
Zwischen diesen Tälern erheben sich bis zu über 2000 m hohe
Bergkämme.
Geologie.
Fast die gesamte Zentralkordillere setzt sich aus Gesteinen
vulkanischen Ursprungs, wie Tonalitos!, Basalte und Granite,
zusammen. Diese Gesteine haben ein Alter von etwa 100 Millionen
Jahre, sind mithin sehr viel älter als die Gesteine der anderen
Gebirge auf der Insel. Die großen Gebirgstäler, wie das von
Jarabacoa, Constanza oder das Valle del Tetero haben alluviale
Schwemmböden. In den höheren Zonen der Kordillere finden sich
Hinweise auf Vergletscherungen während der Eiszeit.
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