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Erster Tag.
Der Abschnitt
des ersten Tages ist etwa 20 km lang und dauert ungefähr sechs
Stunden. Der Weg geht vier mal hoch und wieder runter, wobei der
höchste Punkt etwa bei 1500 m liegt, der niedrigste bei 900 m. Von
Mata Grande aus folgt man der Straße, die zum Río Antonsape führt.
Nach 1 km erreicht man die Eingangshütte des Parks Bermúdez. Hier
kann man auch die Eintrittsgebühr bezahlen. Etwa 200 m nach der
Hütte biegen wir nun nach links auf einen kleinen Weg ab.
Dieser Weg
führt hinab zum Río Antonsape (900 m), kreuzt diesen und führt auf
der anderen Seite wieder hinauf. Bei 1100 m erreichen wir die
Straße, die zum ehemaligen Sägewerk Rancho al Medio führt. Sie führt
entlang am Osthang der Loma de los Cedros. Vorbei geht es an der
Hütte Loma del Oro (1200 m), wo man auch übernachten kann. Etwa 2 km
nach der Hütte verläßt unser Weg die Straße und führt über einen
steilen Hang zum Arroyo Las Lagunas hinab. Hier finden wir einen
schönen Platz zum verschnaufen und sogar zum baden. Etwas weiter
vorn geht ein weiterer Weg nach Rancho al Medio ab.
Vom Arroyo Las
Lagunas (1000 m) verläuft der Weg parallel zum Río Bao. Er steigt
zunächst bis auf 1500 m an, führt am jetzt nicht mehr benutzten
Rancho los Vaqueros vorbei, steigt zum Arroyo Malo ab und geht
erneut bergauf: den Hang der Loma Rodeo, wo sich bei 1470 m Höhe
eine kleine Hütte befindet. VORSICHT: etwa 100 m nach dieser Hütte
führt der Weg an einem sehr steilen Hang entlang. Passiere diese
Stelle zügig und mit Vorsicht. Schließlich geht es nun hinab zur
Hütte La Guácara.
Die Hütte La
Guácara liegt am Zusammenfluß des Río Guácara mit dem Río Bao (Höhe
1140 m). Hier können bis zu 20 Personen übernachten. Beide Flüsse
laden zu einem erfrischenden Bad ein.
Zweiter Tag.
Von der Hütte
La Guácara sind es nur 12 km bis zum Valle de Bao. Es für diese
Strecke jedoch mindestens fünf Stunden zu veranschlagen, denn der
Weg führt über steile Hänge. Zunächst geht es auf einem Kilometer am
Río Bao entlang, dann steigt der Weg an, bis auf 1460 m und fällt
anschließend wieder bis zum Río Bao ab, den er bei 1270 m
überschreitet. Nun geht es auf einem sehr steilen Weg die Loma de
Baíto (1600 m) hinauf und dann hinab zum Río Baíto. Nachdem wir auch
diesen Fluß überquert haben steigen wir die Loma del Valle hinauf.
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Es geht
zunächst durch ein außerordentlich schönes Stück Nebelwald, der dann
weiter oben erneut von den Kiefern abgelöst wird. Bei 1800 m
überschreiten wir eine Paßhöhe und betreten die Savanne des Valle de
Bao. Von hier ist es nur noch 1 km bis zur Hütte Valle de Bao.Die
Hütte befindet sich auf einer kleinen Anhöhe nördlich des Valle. Es
bietet sich ein Ausblick über das gesamte Tal und die umgebenden
Berggipfel, unter ihnen auch die Pelona. Auf dem Grund des Tals
wachsen keine Kiefern, sondern Stoppelgräser. Hier entspringen viele
Bäche, die sich am Ausgang des Tals zu einem vereinen, dem Río Bao.
Die Hütte ist sehr geräumig, hier können mehr als 100 Personen
übernachten.
Dritter Tag.
Bevor wir
unsere dritte Etappe hinter uns bringen sollten wir unsere
Wasservorräte auffüllen. Von hier bis zum Pico Duarte gibt es
keinerlei Trinkwasser.
Von der Hütte
aus geht es erst einmal wieder 300 m zurück. Dann biegen wir nach
rechts ab, durchqueren die Savanne und beginnen den Aufstieg auf die
Pelona. Der Weg ist 10 km lang und überwindet einen Höhenunterschied
von 1300 m. Wir müssen mit etwa vier Stunden bis zur Pelona rechnen.
An vielen Stellen des Weges öffnet sich ein atemberaubendes
Bergpanorama.
Die Pelona
hat fast die gleiche Höhe wie der Pico Duarte. Auf ihrem Gipfel
vereinigt sich unser Weg mit dem von Sabaneta (San Juan). Einen km
danach erreichen wir das Vallecito de Lilís mit der
höchstgelegensten Stoppelgras- Savanne des Landes. In regenreichen
Monaten finden wir hier eine kleine Quelle, der ersten seit dem
Valle de Bao. Einen km weiter erreichen wir die Wetterstation, von
wo aus der Weg zum Gipfel des Pico Duarte abzweigt. Mulis und Pferde
müssen hier gelassen werden.
Der Aufstieg
auf den Pico ist 1 km lang und dauert ca. 20 min. Nach dem wir das
Vallecito de Lilís wieder erreicht haben, sollten wir jetzt weiter
bis zur Compartición absteigen. Es ist ratsam dort unten zu
übernachten, denn hier oben wird es nachts sehr sehr kalt.
Abstieg.
Am besten nach La Cienega bzw.
Kombination mit Weitwanderweg nach Constanza bzw. San Juan. |