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Klima.
Das Klima wird in erster Linie vom Nordost-Passat beeinflußt, der mit seinen wasserbeladenen Wolken an die Hänge der Gebirge stößt, wo sie sich abregnen. Ein großer Teil dieser Niederschläge fällt in der Nordkordillere (Cordillera Septentrional) und im östlichen Teil der Zentralkordillere (z.B. im Gebiet von Ebano Verde). Der verbliebene Regenfracht wird dann über den Nordosthängen der Zentralkordillere abgeladen. Am Südhang des Gebirges, der im Regenschatten liegt, fällt deutlich weniger Regen. Wolkenbrüche jedenfalls, kann es zu jeder Zeit und an jedem Ort der Kordillere geben.

Temperaturen.
Die Temperaturen sind stark von der Höhenlage abhängig. Jede 100 Höhenmeter sinkt die Temperatur um etwa 1°C. In den höheren Lagen des Gebirges kann die Temperatur im Morgengrauen durchaus 0°C unterschreiten.

Grundsätzlich gilt: In den Wintermonaten ist das Wetter kälter aber stabiler, dh. weniger Niederschläge

Hydrologie.
Das Massif des Pico Duarte ist von herausragender Bedeutung für die Wasserwirtschaft der Dominikanischen Republik. Hier entspringen die wichtigsten Flüsse des Landes: Der Río Yaque del Norte und sein Nebenfluß Río Bao, sowie der Yaque del Sur und seine Nebenflüsse Río Mijo, Río San Juan und Río Grande. Diese Flüsse liefern zum einen das Trinkwasser für viele Städte, zum anderen dienen sie zur Bewässerung von Trockenzonen im westlichen Cibao-Tal, im Tal von San Juan und in den Küstenebenen von Azua und Barahona. An allen großen Flüssen gibt es heute Talsperren.

Diese Talsperren sind nicht nur wichtige Wasser- speicher für Trockenperioden, ihr Wasserkraftwerke sind für die Energieversorgung des Landes unverzichtbar. Aufgrund des geologischen Aufbaus der Zentralkordillere fließen fast alle Flüsse und Bäche oberirdisch. Selbst in so hochgelegenen Gebieten wie dem Vallecito de Lilís kann man in vielen Zeiten des Jahren fließendes Wasser finden.